21. Mai 2011

Ein neues Projekt, Teil 3

Im März hatte ich einen Einfall (s. Teil 1 und auch 2). Durch einen Rosenbogen und eine Hecke möchte ich mein Grundstück teilen und strukturieren. Die Idee ist jetzt schon teilweise umgesetzt worden. Der Rosenbogen steht seit April (hoffentlich) fest verankert in der Erde.

Im Netz habe ich folgende Methode gefunden, um Rosenbögen sicher im Boden einzulassen und es so gemacht:

-man nehme 4 große leere PET-Getränke-Flaschen, schneide den oberen Teil ab und grabe sie so in die Erde, daß die Füße/Spieße des Rosenbogens in sie hineinragen und gieße dann Beton in die Flaschen. Man kann aber auch Abflußrohre nehmen oder kleine Kartons.

Ich habe das noch etwas modifiziert, habe Draht-Anker mit einbetoniert und um die unterste Strebe des Bogens gebogen, als zusätzliche Sicherheit.



Sehr schwierig war es allerdings, den Bogen auf allen Seiten genau im Lot auszurichten!

Ich habe folgendes getan:
Rechts und links des Weges je zwei halbierte Wegplatten übereinander gelegt, darüber zwei Latten und darauf wiederum den Rosenbogen gestellt (s. Foto unten).

(nachgestelltes Foto)

Nun schwebte er über den eingebuddelten Flaschen, ich konnte ihn gut ausrichten, indem ich Holzstückchen unter die Latten legte, bis alle Seiten gerade waren. Dies war eine langwierige Sache, denn so ein Rosenbogen ist in sich recht flexibel (meiner jedenfalls!).

Immer, wenn ich eine Seite einigermassen im Lot hatte, waren die anderen Seiten plötzlich schief! Ich habe sie dann noch zusätzlich mit 4 Seilen fixiert, die ich seitlich, wie bei einem Zelt, im Boden verankert habe! Ohne diesen Trick wäre ich wahrscheinlich nie fertig geworden, die ganze Ausrichterei hat mindestens 2 Stunden gedauert, ich war aber auch alleine.
(Merke: Willst du einen Rosenbogen einbetonieren, solltest du eine weitere Person mit einplanen!)


Super war, das die lieben Nachbarn, die gerade ihre Bodenplatte gegossen haben, mir freundlicherweise einen Eimer fertigen Beton abgaben. Der hat für die vier Flaschen vollkommen ausgereicht und nun steht der Rosenbogen schön gerade und hat sich, auch nach entfernen des Gerüsts, nicht mehr bewegt!


(hier sieht man die Flaschen, schon gefüllt mit Beton)

Mittlerweile habe ich ihm zu Füßen zwei Ramblerrosen "Guirlande d'Amour" gepflanzt und eine Clematis "Madame le Coultre".

Auf der Website von "Rosenhof Schultheis" las ich, das Rambler besser als Kletterrosen zum Beranken von Bögen geeignet seien und mich deshalb gegen "Hella" entschieden. Die hat jetzt einen anderen Aufgabenbereich erhalten.
Noch blüht keine der genannten Pflanzen, deshalb werde ich zu einem späteren Zeitpunkt  Bilder nachreichen.


(In Teil 4 werde ich von der Hecke berichten)

Kommentare:

Elke hat gesagt…

Liebe Gesine, das sieht sehr professionell aus!
Unser Rosenbogen hatte so elend lange Erdspieße, dass er ohne Beton auch Kyrill und alles andere Ungemach überlebt hat!
VG
Elke

gardenwalkgardentalk.com hat gesagt…

Concrete is a must when the roses start really growing and getting heavy. You did a very nice job and if I read correctly, you did it all by yourself. The beds on either side look like they are going to be very pretty too.

Elke hat gesagt…

Alle Achtung, liebe Gesine, dass du das alleine gestemmt hast. Eine ähnliche Idee habe ich auch im Kopf, aber in diesem Jahr hatte ich noch gar keine Lust in unserem knochentrockenen Boden zu graben. Der ist bei diesem Wetter eh schon wie Beton. Dafür brauche ich den Beton dann aber auch vermutlich nicht. Mein Göttergatte würde mich jagen. Wir hatten früher Klettergerüst, Kinderschaukel, Rutschbahn und was weiß ich noch alles einbetoniert. Das war eine fürchterliche Arbeit, den Beton wieder loszuwerden. Zu der Ramblerrose gratuliere ich dir. Die wird dir sicher den Bogen schneller überwachsen als ein normale Kletterrose. Unsere "Ilse Krohn" wächst zwar fleißig in die Höhe, aber das dauert.
Viel Erfolg und liebe Grüße
Elke (MainZauber)

rosalie+gesine hat gesagt…

Danke für die Blumen, liebe Elke :-)!

Thank you very much, Donna! Yes, I did it alone!

Liebe zweite Elke: scheinbar hast du nicht so einen Sandboden wie wir hier!
Die Flaschen-Methode ist relativ Beton-sparend, du musst später einfach nur vier mit Beton gefüllte Flaschen entsorgen :-)

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